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Trockenerhitzung

Bei der Trockenerhitzung wird im Unterschied zur Pasteurisierung das fertige gefriergetrocknete Arzneimittel erhitzt. Das Verfahren wirkt sowohl gegen lipidumhüllte als auch gegen nicht umhüllte Viren.


Aufgrund der höheren Temperaturen ist die Einhaltung enger Grenzen für die Restfeuchtigkeit in der Arzneimittelflasche von entscheidender Bedeutung. Daher wird bei dem von Octapharma eingesetzten Verfahren (Erhitzung auf 100°C je nach Präparat über 30 bzw. 120 Minuten) die Restfeuchte in jeder einzelnen Flasche gemessen. So wird sichergestellt, dass der optimale Bereich eingehalten wird, um die Wirksamkeit der Virusinaktivierung auf der einen Seite und den Schutz des gereinigten Proteins vor Denaturierung auf der anderen Seite zu gewährleisten.