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S/D-Verfahren

Das S/D-Verfahren steht bei Octapharma im Mittelpunkt der Plasmaverarbeitung und wird seit 1985 zur Inaktivierung von lipidumhüllten Viren, wie z.B. HIV, HBV oder HCV, eingesetzt. Das Wirkprinzip basiert auf der Zerstörung der Lipidmembranen der Viren, so dass sie die Fähigkeit verlieren, in Zellen einzudringen und diese zu infizieren.

 

Das S/D-Verfahren ist ein sehr zuverlässiges und effektives Virusinaktivierungsverfahren. Seit der Einführung gab mit S/D-inaktivierten Plasmaprodukten keine Virusübertragungen lipidumhüllter Viren.

 

Auch neue, bislang nicht bekannte Viren, wie z. B. das SARS-Virus oder das West-Nil-Virus, werden genauso zuverlässig inaktiviert wie alle anderen lipidumhüllten Viren.